GreenMind analysiert bioelektrische Pflanzensignale, um Stress früher zu erkennen und Anbaustrategien gezielt zu verbessern.
Das Problem
Heute überwachen Sensoren die Umgebung — Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bodenfeuchtigkeit. Aber nicht die Pflanze selbst. Dabei senden Pflanzen bioelektrische Signale, die auf Stress hinweisen — oft bevor äussere Symptome sichtbar werden.
Unser Ansatz
GreenMind erfasst bioelektrische Signale direkt an der Pflanze und macht sie für datengestützte Anbauentscheidungen nutzbar.
Bioelektrische Signale können Dürre-, Schädlings- und Nährstoffstress anzeigen — mit dem Ziel, Probleme zu erkennen, bevor sichtbare Schäden entstehen.
Pflanzensignale in Kombination mit Umweltdaten ermöglichen neue Ansätze für die Ertragsplanung — datengestützt statt rein erfahrungsbasiert.
Wenn die Pflanze signalisiert, was sie braucht, lassen sich Wasser und Nährstoffe bedarfsgerecht einsetzen — weniger Verbrauch, bessere Ergebnisse.
So funktioniert's
Pflanzen reagieren auf ihre Umgebung mit messbaren elektrischen Signalen. GreenMind macht diese Signale sichtbar und analysierbar.
Pflanzen erzeugen elektrische Signale als Reaktion auf Veränderungen in ihrer Umgebung — Licht, Wasser, Temperatur, Nährstoffe.
Sensoren an der Pflanze erfassen diese Signale nicht-invasiv und kombinieren sie mit Umgebungsdaten wie Temperatur und Bodenfeuchtigkeit.
Die Daten werden automatisch aufbereitet, gefiltert und auf Muster untersucht — welche Signale deuten auf welchen Stress hin?
Erkenntnisse werden in konkrete Handlungsempfehlungen übersetzt — wann giessen, wann düngen, wann eingreifen.
Fundament
Entwickelt in Zusammenarbeit mit der FHNW und aufbauend auf peer-reviewed Forschung zur Pflanzenelektrophysiologie.
Fachhochschule
Nordwestschweiz
Kontinuierliche
Datenerfassung
Entwicklungsstandort
Schweiz
Potenziale
Mitmachen
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